Aribonenstraße


Aribonen ist der Name einer edelfreien Sippe, die zwischen etwa 850 und 1100 in Bayern und der damaligen Marchia orientalis bzw. in Ostarrîchi wichtige Ämter innehatte.

Die Ursprünge lassen sich in den Raum von Freising (wohl bei den Huosi, Fagana und Pilgrimiden des 8. Jahrhunderts) und von Mainz zurückverfolgen. Die Bekanntheit des Geschlechts hängt mit seiner Rolle im Ostland zusammen, in das Ar(i)bo, Graf im Raum Freising, 871 nach dem Tod der Grenzgrafen Wilhelm II. und Engelschalk I. als Verwalter in die Donaugrafschaften und in den Traungau ging und dabei den Titel des Grenz- bzw. Markgrafen führte. Dabei führte er lange Jahre Kriege gegen die Nachkommen seiner Vorgänger. Als einer der wenigen überlebte er 907 die Niederlage von Pressburg. Er gilt daher als Stammvater der Aribonen.

Nach den Ungarnkämpfen fanden sich die Aribonen nicht mehr im östlichen Donauraum, dafür aber jetzt im Inn- und Zillertal und in der späteren Steiermark. Durch ihre verwandtschaftlichen Beziehungen mit den Salzburger Erzbischöfen, vor allem mit Adalbert II., konnten sie ihre Positionen ausbauen und festigen.

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Straßenname Aribonenstraße
Benennung 1960 Erstnennung
Plz 81669
Stadtbezirk 16. Ramersdorf-Perlach | Ramersdorf
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Lat/Lng 48.1144741 - 11.6147105 
Straßenlänge 0.322 km