August-Exter-Straße


August Exter (* 18. Mai 1858 in Dürkheim, Pfalz; † 7. Dezember 1933 in Obermenzing) war ein deutscher Architekt.

Exter widmete sich in seiner Arbeit überwiegend dem Siedlungsbau. Nach seinen Entwürfen wurden Wohnsiedlungen in Obermenzing, Laim, Gauting und Gröbenzell realisiert. Zu seinen bekanntesten Bauten zählen die Villenkolonie Neu-Pasing I, die er 1892 im Münchener Vorort Pasing schuf. Der bürgerlichen Gesellschaft Münchens sollten hier im Sinne der aufkommenden Gartenstadtbewegung ein Wohnen im Grünen ermöglicht werden.Einziger Sakralbau Exters war die im März 1892 eingeweihte Synagoge des Vereins „Ohel Jakob“ in der Herzog-Rudolf-Straße in München, die in der Pogromnacht am 9. November 1938 durch Brandstiftung zerstört wurde. Dieser Text basiert auf dem Artikel August_Exter aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Straßenname August-Exter-Straße
Zusatztafel

August Exter
(1958-1933)
Architekt,
gründetet und plante die
Villenkolonie I und II in Pasing

Benennung 22.4.1947 Eingemeindung (Umb.)
Plz 81245
Stadtbezirk 21. Pasing-Obermenzing | Pasing
Lat/Lng 48.15187 - 11.464058